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Politics, Identities, and Conflict in Europe and the United States (1945-2015)
- A bi-national graduate exchange

Prof. Michael Wala
History of North-America

and

Prof. Constantin Goschler
Contemporary History

27.-31. Juli 2015
Transatlantischer Sommer-Workshop bringt Promovierende und Professoren der Ruhr-Universität Bochum und des CUNY Graduate Center in New York zusammen

Der erste Transatlantische Sommer-Workshop der Ruhr-Universität Bochum (RUB) und der City University of New York Graduate Center (CUNY-GC) brachte Ende Juli 18 Promovierende und vier Professoren aus den Fächern Geschichte, Soziologie, Politik- und Wirtschaftswissenschaften in New York zusammen. Sie diskutierten dort eine Woche lang ihre Forschungen zum Themenbereich “Politics, Identities, and Conflicts in Europe and the United States, 1945-2015”. Die spannende Mischung aus unterschiedlichen Dissertationsprojekten und Forschungsansätzen führte zu lebhaften Diskussionen, die weit die individuellen Forschungsinteressen hinausgingen und sich zu Ideen über eine künftige transnationale und transatlantische Kooperation erweiterten.

Bei dieser transatlantischen Kooperation zwischen der RUB und dem CUNY-GC kamen die Organisatoren von beiden Seiten des Atlantiks. Seitens der RUB lag die Vorbereitung und die Durchführung des Workshops gemeinsam in den Händen der beiden Professoren am Historischen Institut Constantin Goschler (Zeitgeschichte) und Michael Wala (Nordamerikanische Geschichte) und zwei Promovierenden, Marcus Böick und Stephanie Nowitzki.

Eric Weitz, Distinguished Professor of History und Dean of Arts & Humanities am City College of New York, eröffnete die Woche mit einem Vortrag zur Geschichte der Menschenrechte. Im Anschluss an die Eröffnungssektion des ersten Tages, auf der die Promovierenden und Professoren zunächst ihre verschiedenen Forschungsprojekte skizzierten, lud die deutsche Generalkonsulin in New York, Frau Brita Wagener, die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Workshops zu einem Empfang ein, der vom New Yorker Büro der Universitätsallianz Ruhr organisiert wurde.

Die intensive Diskussionen, die über die Woche hinweg weiter geführt wurden, endeten schließlich mit einem festlichen Empfang in den Räumen des Goethe-Instituts New York, wo Direktor Christoph Bartmann die Workshop-Teilnehmer in den luftigen neuen Institutsräumen am Irving Platz begrüßte.

Auf der Grundlage der erfolgreichen Diskussionen in diesem Jahr wird nächsten Jahr ein zweites Treffen an der Ruhr-Universität Bochum mit denselben Teilnehmern stattfinden. Die Promovierenden und Professoren nehmen von diesem ersten Treffen viel Energie und Enthusiasmus mit und haben bereits mit der Planung für den nächsten Transatlantischen Sommer-Workshop im Sommer 2016 begonnen.

Der Workshop wurde von verschiedenen Institutionen großzügig finanziert. Dazu gehörten die RUB Research School, das CUNY Graduate Center, das Ralph Bunche Institute for International Studies und das European Union Studies Center at the GC sowie das New Yorker Büro der Universitätsallianz Ruhr.

11.-15. Juli 2016
Zweiter transatlantischer Sommer-Workshop fördert den Dialog zwischen Promovierenden und Professoren des CUNY Graduate Centers und der Ruhr-Universität Bochum

Bereits zum zweiten Mal kamen Mitte Juli im Rahmen eines transatlantischen Sommer-Workshops 18 Promovierende, zwei Postdocs und vier Professoren des Graduate Centers der City University of New York (CUNY-GC) und der Ruhr-Universität Bochum (RUB) zusammen. Nach dem erfolgreichen ersten Workshop in New York City im Sommer 2015 stand in diesem Jahr der Gegenbesuch der Teilnehmer/-innen aus New York in Bochum an. Unter dem Titel „Politics, Identities and Conflicts in Europe and the United States, 1945-2016“ wurden in interdisziplinärer Atmosphäre eine Woche lang Dissertationsprojekte aus den Fachbereichen Geschichte, Soziologie, Politik- und Wirtschaftswissenschaften diskutiert. Anknüpfend an die lebhaften Debatten des vergangenen Jahres tauschten sich die Teilnehmer/-innen über den aktuellen Stand ihrer jeweiligen Forschungsarbeiten aus, nahmen darüber hinaus aber auch vielgestaltige transnationale und transatlantische Perspektiven in den Blick.

Am Montag wurde der einwöchige Workshop nach einer ersten inhaltlichen Standortbestimmung im größeren universitätsöffentlichen Rahmen einer feierlichen Abendveranstaltung eröffnet. Neben dem Rektor der RUB, Prof. Axel Schölmerich, begrüßte auch der Sprecher der RUB Research School, Prof. Wilhelm Löwenstein, die mehr als 70 anwesenden Gäste. Als besonderer Ehrengast sprach danach der Präsident des Deutschen Bundestages Prof. Nobert Lammert ein Grußwort, in dem er auf aktuelle Probleme, aber auch Chancen der transatlantischen Partnerschaft hinwies. Den Festvortrag hielt im Anschluss Prof. Ludger Pries über gegenwärtige Herausforderungen und Lösungsansätze für die europäische Migrations- und Flüchtlingspolitik. Der anschließende Empfang bot allen Gästen die Möglichkeit des Austauschs über das Gehörte und weitere aktuelle transatlantische Entwicklungen.

Neben den in den folgenden Tagen stattfindenden intensiven Projekt- und Gruppendiskussionen genossen die Gäste aus „Big Apple“ auch das vielfältige wie kontrastreiche (Industrie-)Kultur- und Naturangebot im Ruhrgebiet: So standen Ausflüge zur Zeche Zollverein in Essen oder in den Bochumer West-Park auf dem Programm. Insbesondere der Kurzbesuch des nahegelegenen Botanischen Gartens der Ruhr-Universität wusste die New Yorker sichtlich zu begeistern.

Auch die Organisation des Workshops war eine im besten Sinne transatlantische Kooperation zwischen der RUB und dem CUNY-Graduate Center. An der RUB lagen die Vorbereitung und Durchführung des Workshops in den Händen der beiden Professoren Constantin Goschler (Lehrstuhl für Zeitgeschichte) und Michael Wala (Lehrstuhl für Nordamerikanische Geschichte) vom Historischen Institut und einem Team aus den drei Promovierenden Marcus Böick, Darius Harwardt und Marcel Schmeer. Die Organisation auf Seiten des CUNY-GC oblag den beiden Professoren Benjamin Hett (Professor am Hunter College, CUNY und CUNY-GC) und John Torpey (Director of the Ralph Bunch Institutes for International Studies at the CUNY-GC) sowie Patrizia Nobbe, PhD (Associate Director of the European Union Studies Center).

Der Workshop wurde großzügig finanziert von der RUB Research School, dem CUNY Graduate Center, dem Ralph Bunche Institute for International Studies und dem European Union Studies Center at the GC sowie dem New Yorker Büro der Universitätsallianz Ruhr.

Aktuell wird bereits an einer Wiederholung dieses in jeder Hinsicht fruchtbaren Austauschprogramms zwischen Bochum und New York City gearbeitet, sodass die erfolgreiche Kooperation zwischen der Ruhr-Universität und dem CUNY Graduate Center auch langfristig intensiviert und ausgebaut werden dürfte. 

October 2016, German House New York
Negogiating Security in Europe and the United States

Am 24. Oktober 2016 fand in New York eine Konferenz zum Thema „Negotiating Security in Europe and the United States, 1945-2015“ statt. Die erfolgreiche und weiterführende Zusammenarbeit zwischen der City University of New York und der Ruhr-Universität zeigt sich besonders gut daran, dass neben den RUB-Professoren Goschler und Wala auch Professor Hett sowie zwei Doktorandinnen der CUNY Vorträge hielten.
Mehr Informationen sowie eine Bildergalerie und ein Video zum Event finden Sie hier.