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  • Dialogue between Science and Economy

    For the dialogues between science and economy we invite leading experts from the business world for a joint discussion with doctoral researchers on current issues in science and society. The informal and rather personal framework of the meetings facilitates an exclusive exchange with personalities from industry, giving participants an insider perspective on activities, strategies, and the decision-making processes of major institutions of German business and industry.
    The dialogue serves to identify and discuss relevant topics and trends that could impact participants’ careers in today’s economy. The participating business representatives are highly interested in an open exchange and in hearing individual opinions of the participants.


Dialogues between science and economy:

Dialogue 2017

Von der Universität ins Wirtschaftsleben

Mit dem Mann bei Evonik, der häufig von sich sagt "I used to be a chemist".

Als Chief Innovation Officer der Evonik treffe ich auf viele frisch promovierte junge Menschen, für die der Schritt in die Arbeitswelt der Wirtschaft ein Schritt mit vielen Unbekannten ist.

Wie steigen frisch promovierte Wissenschaftler in der Wirtschaft ein? Welche Verantwortung wird mir in der ersten Zeit übertragen? Was ist meine Rolle/mein Status im Unternehmen? Welche Erwartungen hat das Unternehmen an mich?

Über diese und viel mehr Fragen diskutiert mit Ihnen der Innovationsverantwortliche von Evonik, der häufig sagt "I used to be a chemist"

Titel: "Von der Universität ins Wirtschaftsleben"

Wer: Dr. Ulrich Küsthardt, Chief Innovation Officer bei Evonik Industries AG

Wann: 11. Oktober, 12 bis 14 Uhr

Wo: Beckmannshof, Raum Shanghai

Anmeldung: per Email an Dr. Sarah Gemicioglu; bitte stellen Sie kurz Ihr Interesse an dem Thema und Ihre Motivation zur Teilnahme dar.

Wir ermutigen Sie, Ihre Fragen mitzubringen. Der Dialogue wird auf Deutsch stattfinden, aber Sie können sich gerne mit Fragen auf Englisch beteiligen.



Dialogue 2016

Karriereentwicklung in Unternehmen

Wie bewerten Führungskräfte die Leistung ihrer Mitarbeiter? Wie treffen Unternehmen Entscheidungen zur Personalentwicklung? Wie kann ich meine Karriere in einem Unternehmen entwickeln?

Rick Johnson diskutiert mit Ihnen seine persönlichen Erfahrungen und Strategien zur Personalentwicklung und erklärt, wie er als Leiter einer großen Abteilung die Leistung und Karriereentwicklung seiner Mitarbeiter in einem Großkonzern wie BP bewertet:

„This ‘lunch and talk’ is intended to provide career development insights gained from personal experience: using simple, pragmatic tools to navigate through and exploring opportunities within a technical profession.  The session will be informal in nature, offering participants the opportunity to ask questions, test ideas. I’m looking forward to seeing you.”

Rick Johnson ist seit 2013 Director ROG Finance und Member of the Management Board der BP Raffinerie in Gelsenkirchen.

Wer: Rick Johnson (CV)

Wann: 08.04.2016; 12:00 - 14:00 Uhr im Rahmen eines Mittagessens, zu dem Sie eingeladen sind

Wo: Beckmannshof, Raum Shanghai

Anmeldung: per Email an research-school@rub.de; bitte stellen Sie kurz Ihr Interesse an dem Thema und Ihre Motivation zur Teilnahme dar

Der Dialogue wird auf Deutsch stattfinden, aber Sie können gerne mit Fragen auf Englisch beteiligen.



Dialogue 2013

Führungsqualifikation

Unter dem Motto „Führungsqualifikation erwirbt man nicht am Schreibtisch“ trafen sich 20 Doktoranden der RUB Research School im Beckmannshof zu einem lebhaften Austausch mit Thomas Sattelberger rund um Fragen zum Thema Führungsqualifikation.

In dem von Frau Prof. Uta Wilkens moderierten Gespräch machte Thomas Sattelberger, ehemaliger Personalvorstand und Arbeitsdirektor der Deutschen Telekom AG, an sehr pointierten Beispielen aus seiner eigenen Laufbahn sein Verständnis von zeitgemäßer Führung und notwendigen Qualifikationen deutlich. Er verwies auf die Notwendigkeit Führungsverantwortung für Menschen und Unternehmen kontinuierlich mit der kritischen Reflektion eigener Denk- und  Verhaltensweisen zu verbinden, um dadurch unbewusste, eingeschliffene Muster in Wahrnehmungs- und Entscheidungsprozessen zu überwinden.
Er plädierte für eine kommunikativ und kooperativ angelegte Führungskultur, die den einzelnen Mitarbeiter in fachlicher und persönlicher Verantwortung ernst nimmt und auf Vielfalt im Unternehmen als Stärke baut.


„Den Einblick in die persönlichen Erfahrungen und Konflikte in Bezug auf Führung empfand ich sehr bereichernd. Mit anschaulichen Bildern vermittelte er gelungen die Notwendigkeit der Veränderung von Führungsverhalten und Blickwinkeln. Das kleine Format und der Rahmen trugen zur angenehmen Gesprächsatmosphäre bei.“

„Thomas Sattelberger hat sich als offener und selbstkritischer Gesprächspartner gezeigt. Besonders interessant fand ich, dass es unter anderem aufgrund festgefahrener Vorstellungen von „Führung“ sehr schwer zu sein scheint Innovationen im Führungsstil umzusetzen oder überhaupt auf neue Ideen zu kommen.“

Research School Mitglieder

Dialogue 2012

Geld ist für die Menschen da!

Thomas Jorberg, Vorstandssprecher der GLS Bank lud zu einem persönlichen Austausch zum Thema "Geld ist für die Menschen da!" ein. Darin ging es um Fragen wie: Welchen Beitrag kann der Finanzsektor zu einer nachhaltigen Entwicklung unserer Gesellschaft leisten? Oder grundlegender: Was ist die eigentliche Kernaufgabe einer Bank? 

Basierend auf seiner langjährigen Erfahrung als Vorstandssprecher bei der GLS Bank, der ersten sozial-ökologischen Universalbank der Welt, widmete sich Thomas Jorberg diesem vielschichtigen Thema beim RUB dialogue am 30.5.2012. Um den Abend mit einer persönliche Gesprächsatmosphäre abzuschließen, gab es ein gemeinsames Abendessen mit den Teilnehmenden.


In der gegenwärtigen Diskussion um eine Finanzmarktreform geht es bisher vor allem darum, negative Entwicklungen und schädliche Aktivitäten am Finanzmarkt zu verhindern. Dieser Ansatz greift zu kurz. Die eigentliche Kernaufgabe von Banken ist die einer unterstützenden Dienstleistungsfunktion für die Realwirtschaft und damit für die Menschen mit ihren ganzheitlichen Bedürfnissen – sei es in privaten Haushalten, in Unternehmen, der öffentlichen Hand oder in gemeinnützigen Einrichtungen.“

Thomas Jorberg