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Katharina Schubert, M.Sc.
Fakultät für Maschinenbau
Lehrstuhl Energiesysteme und Energiewirtschaft
Gebäude IC, Raum 2/177
Universitätsstr. 150
44780 Bochum
Tel: +49 (0) 234 32-25985
schubert@lee.ruhr-uni-bochum.de
HINTERGRUND
Nach ihrem schwerpunktmäßig energietechnischen Studium an der Ruhr Universität Bochum, das sie nach insgesamt 10 Studiensemestern mit je einem Master in den Studiengängen Maschinenbau sowie Sales Engineering and Product Management abschloss, nahm Katharina Schubert im Oktober 2011 als Mitglied im Evonik Mikrokolleg die Arbeit an ihrer Promotion auf. Neben einem vertrieblichen Praktikum bei den Stadtwerken Krefeld sammelte sie während ihres Studiums mehrfach Praxiserfahrung im technischen Bereich. Seit Juni 2008 war sie als studentische Hilfskraft am Lehrstuhl für Maschinenbauinformatik an der RUB beschäftigt. Dort war sie insbesondere in Forschungsprojekten im Bereich des Product Lifecycle Management tätig. Seit ihrer Aufnahme im Evonik Mikrokolleg arbeitet Frau Schubert am Lehrstuhl Energiesysteme und Energiewirtschaft der RUB mit.
FORSCHUNGSVORHABEN
Die Entwicklung der Akzeptanz für Kraftwerke zur Stromerzeugung wird in Deutschland zunehmend als problematisch wahrgenommen. Insbesondere im Falle dezentraler Technologien, wie der Windenergie, tritt häufig das sogenannte NIMBY (Not In My Back Yard) Phänomen auf. Nicht selten ist das empfundene Risiko der oft siedlungsnah errichteten Anlagen ein Grund ihrer öffentlichen Ablehnung.
Ungeachtet der vielfältigen Maßnahmen zur Schaffung von Akzeptanz kann dieser Abneigung letztlich nur mit ehrlichem Verantwortungsbewusstsein seitens der Industrie, welches sich in der Erhöhung der Zuverlässigkeit dezentraler Technologien zur Stromerzeugung widerspiegelt, begegnet werden. Sowohl durch die daraus resultierende Risikominimierung innerhalb der Anlagenumgebung, als auch aufgrund der infolge höherer Zuverlässigkeit zunehmenden Wirtschaftlichkeit der Anlagen, mit welcher langfristig eine Begrenzung der Kosten der Energiewende verbundenen ist, kann eine Steigerung der Akzeptanz erreicht werden.
Ferner profitiert die Industrie selbst in zweifacher Hinsicht von diesem Vorgehen: Zum einen von der gesteigerten öffentlichen Akzeptanz und zum anderen von den sinkenden finanziellen Ausfallverlusten und Reparaturaufwänden. Daher konzentriert sich die Dissertation insbesondere auf die technikspezifische Untersuchung der Fehleranfälligkeit moderner Windenergiekonverter mit dem Ziel der Ableitung gezielter, kostenoptimaler Verbesserungsvorschläge zur Erhöhung der Zuverlässigkeit.
PUBLIKATIONEN
- 19. – 21. August 2013 : K. Schubert, R. Bointner, "The impact of nuclear phase-out on reactor safety in Germany", IAEE 2013 European Conference, Düsseldorf, Germany
- 10. Juni 2013: K. Schubert, "Akzeptabilität von Großkraftwerken: Die Begrenzheit von Grenzwerten", Tagung Perspektiven auf Industrie in Deutschland, Bochum, Deutschland
- 14. - 16. Mai 2013: K. Schubert, "Model development to acceptability - assessment of large scale power plants for electricity generation: Acceptability analysis of nuclear power plants", Jahrestagung Kerntechnik, Berlin, Deutschland
- 2013: K. Schubert, M. K. Koch, "Ansatz zur Akzeptabilitätsanalyse grosstechnischer Anlagen zur Stromerzeugung", atw – Internationale Zeitschrift für Kernenergie Jg. 58 (2013), Nr. 3, S. 170-174., ISSN: 1431-5254
- 13. – 15. Februar 2013: K. Schubert, M. K. Koch, "Entwicklung einer Modellbasis zur Untersuchung der Akzeptabilität von Anlagen zur Stromerzeugung", 8. Internationale Energiewirtschaftstagung (IEWT), TU Wien
- 22. – 24. Mai 2012: K. Schubert, M. K. Koch , "Akzeptanz und Akzeptabilität stromerzeugender Großkraftwerke", Jahrestagung Kerntechnik 2012, Stuttgart